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Zahlreiche Eingaben zum neuen St. Galler Marktplatz

Seit mehr als zehn Jahren wird über die Neugestaltung des St. Galler Marktplatzes diskutiert. Umstritten ist unter anderem ein geplanter Marktpavillon. (Archivbild)
Seit mehr als zehn Jahren wird über die Neugestaltung des St. Galler Marktplatzes diskutiert. Umstritten ist unter anderem ein geplanter Marktpavillon. (Archivbild) Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA
Zum Vorprojekt für die Umgestaltung des Marktplatzes in St. Gallen sind 280 Stellungnahmen eingegangen. Sie werden nun ausgewertet. Bis im Herbst 2022 entscheidet der Stadtrat über das weitere Vorgehen.

Bisher ist vor allem bekannt, wie viel die seit langem diskutierte Neugestaltung von Marktplatz und Bohl kosten darf: Im September 2020 bewilligten die Stimmberechtigten dafür einen Rahmenkredit von 27,7 Millionen Franken. Noch nicht definiert war damit die konkrete Gestaltung.

Anfangs Mai präsentierte die Stadt ein Vorprojekt. Danach soll ein Marktpavillon gebaut werden. Darum herum sollen sich die Stände von Wochen- und Bauernmarkt gruppieren. Zu den weiteren Elementen gehören drei Brunnen sowie Wasserdüsen in der Marktgasse. Diese Pläne wurden auf einer Online-Mitwirkungsplattform zur Diskussion gestellt. Bis Mitte Juni seien 280 Stellungnahmen eingegangen, teilte die Stadt am Mittwoch mit.

Höhere Kosten für Marktstände

Widerstand gibt es durch eine IG Marktplatz St. Gallen, in der sich unter anderem die Betreiberinnen und Betreiber der fixen Marktstände engagieren. Für sie würden die Infrastrukturkosten mit der neuen Lösung stark ansteigen. Die IG reichte eine Petition mit knapp 3000 Unterschriften ein.

Die Reaktionen auf das Vorprojekt werden nun von den Direktionen Planung und Bau sowie Soziales und Sicherheit ausgewertet. Im Herbst wird der Stadtrat über das weitere Vorgehen informieren. Danach soll möglichst rasch ein konkretes Bauprojekt ausgearbeitet werden. Anfang 2024 könnte dann mit den Arbeiten begonnen werden.

Keystone-SDA