Home Region In-/Ausland Sport Rubriken
Sargans
24.06.2022

Politik, Bowling und Pizza

Auf Tuchfühlung: 24 Jugendliche treffen auf sieben Behördenmitglieder.
Auf Tuchfühlung: 24 Jugendliche treffen auf sieben Behördenmitglieder. Bild: Pressedienst
Die Gemeinde Sargans hat zur Jungbürgerfeier geladen. 24 Jugendliche sind der Einladung gefolgt und haben einen Abend im Beisein der Behörden genossen.

Die diesjährige Jungbürgerfeier der politischen Gemeinde Sargans wurde von Edna Cakal und Fabienne Hübscher, Lernende im dritten Lehrjahr, organisiert. Ihr Ziel war es, möglichst viel Bewegung und Spass in diesen Abend zu bringen.

Insgesamt 24 Jugendliche und sieben Behördenmitglieder fuhren nach der Besammlung am Bahnhof Sargans mit dem organisierten Bus von Bus Ostschweiz gemeinsam zum Bowling Center in Buchs. Dort teilten sie sich in Fünfergruppen auf – jeweils mit einem Behördenmitglied – um die Chance zu erhalten, die Gemeinde- und Schulräte besser kennenzulernen. Alle haben sich gut geschlagen und mit vielen Strikes hohe Punktzahlen erzielt.

Seine Rechte wahrnehmen

Nach zwei spannenden Bowling-Runden war es Zeit für das Abendessen. Mit dem Bus fuhr die Gruppe zur Pizzeria Fantasy in Sargans. Dort angekommen, hielten Gemeindepräsident Jörg Tanner und Schulratspräsident Bernhard Hauser eine kurze Ansprache. Tanner stellte die Gemeinde- und Schulräte vor und nannte deren Zuständigkeiten. Er betonte, dass man mit 18 Jahren das Alter erreicht, ab dem man endlich in der Politik mitwirken kann. Als Beispiel bezog sich Tanner auf die Abstimmung über den Neubau des Schulhauses Malerva in Sargans. Er motivierte die jungen Frauen und Männer, an den Abstimmungen und Wahlen teilzunehmen oder sich sogar selber wählen zu lassen. Auch Schulratspräsident Hauser begrüsste die Jungbürgerinnen und Jungbürger und stellte am Ende seiner kurzen Rede folgende Frage in die Runde: «Wie viel kostet ein Schüler oder eine Schülerin die Gemeinde durchschnittlich pro Jahr?» Die Jugendlichen schätzten sehr gut. Die Antwort auf die Rätselfrage war: «Jeder Schüler kostet uns etwa 13 000 Franken im Jahr.»

Zum Schluss genossen die Jungbürgerinnen und Behördenmitglieder leckere Pizzen und stiessen auf einen abwechslungsreichen und gelungenen Abend an. Die Gesichter der Jugendlichen strahlten an jenem Abend so sehr, wie es auch die Sonne tat.

sardona24