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Flums
28.06.2022

Flums plant Wow-Effekt an der Siga

Verfolgen die Siga-Präsentation der Gastgemeinde Flums: Gewerbepräsidentin  Rita Zimmermann, Andreas Heeb, Michael Risch und Gemeindepräsident  Christoph Gull (von links). 
Verfolgen die Siga-Präsentation der Gastgemeinde Flums: Gewerbepräsidentin Rita Zimmermann, Andreas Heeb, Michael Risch und Gemeindepräsident Christoph Gull (von links).  Bild: Guido Städler
Gemeinde und Gewerbeverein Flums nehmen die Einladung als Gastgemeinde 2023 an und wollen das Dorf regional ins beste Licht rücken. Dies hat der Gewerbeverein an einem Infoabend im «Sternen» bekanntgegeben.

Flums präsentiert sich auf der regionalen Plattform Siga mit Überzeugung als attraktive Wohn-, Gewerbe-, Tourismus- und Landgemeinde nicht nur den Flumserinnen und Flum-sern: So skizzierten Gemeindepräsident Christoph Gull und Gewerbepräsidentin Rita Zimmermann den geplanten Messeauftritt im «Sternen». Die erste Kick-off-Veranstaltung fand bereits im Juni 2021, noch vor der Verschiebung der Siga, statt. Diverse Vorarbeiten sind bereits geleistet worden, sodass man nicht auf Feld 1 zurückmusste.

«Flums und die Siga passen bestens zusammen»

Einem beeindruckenden Auftritt blickt man weiterhin zuversichtlich entgegen. Flums dürfe sich auf jeden Fall ohne Scheuklappen präsentieren. Gemeindepräsident wie Gewerbepräsidentin hoben die Gemeinsamkeit aller Akteure hervor. Dies sei gewinnbringend für alle. Flums und die Siga passten bestens zusammen. Nicht nur im Gewerbebereich könne Flums einige Leuchttürme bieten.

Der Gemeindepräsident sprach denn auch davon, dass Flums keinen 08/15-Auftritt anstrebe, sondern beim Publikum einen Wow-Effekt erzielen wolle. Das Engagement und die Investitionen würden gewinnbringend eingesetzt. Die Beteiligung jedes einzel-nen Gewerbetreibenden lohne sich daher auf jeden Fall. Gemeinde wie Gewerbeverein brachten dem Verschiebungsentscheid des Siga-Verwaltungsrates grosses Verständnis entgegen.

Auch für 2023 parat

Flums wird in einem eigenen Zelt auf 1250 Metern präsent sein. Darin enthalten sind 120 Quadratmeter für das «Flumserbeizli» mit Eventzone, 130 Quadratmeter für das «Flumser Haus» sowie die übrige Fläche für bis 40 Ausstellende. Messeleiter Jürg Stopp könnte sich hier zusätzlich noch eine Flum-ser Genussecke von süss bis salzig vorstellen.

«Die bisherigen Verträge behalten ihre Gültigkeit», so der Messeleiter. Teuerungsbedingt werde es leichte Mehrkosten geben, dies infolge fremdbestimmter Aufschläge in mehreren Bereichen. Die Siga biete den Gewerbetreibenden aber auch die Möglichkeit, durch einen geschickten Auftritt und originelle Werbung neue Kundensegmente zu erschliessen. Gewerbeverein wie Messeleitung stehen den Interessierten beratend und unterstützend zur Verfügung.

Stopp Informierte weiter über den neu ausgearbeiteten Messeplan, basierend auf den Vorarbeiten. Einleitend unterstrich er anhand eines Blickes in die Ostschweizer Messelandschaft seine Freude darüber, dass es die Siga 2023 gibt. Der Wandel in der Branche zeige hochaktuelle Sorgen wie Teuerung, Lieferengpässe, Personalmangel, höhere Auflagen beim Unfallschutz auf. Nach Corona gelte es, Ausstellende und Besuchende wieder zu motivieren und ihnen ein Erlebnis zu bieten.

www.gewerbe-flums.ch
www.siga-messe.ch

Guido Städler/sardona24