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Ostschweiz
26.09.2022

Ostschweizer Kantone wehren sich gegen Streichungen beim Bahnausbau

Sieben Ostschweizer Kantone wehren sich dagegen, dass der Bund und die SBB geplante Ausbauten beim Bahnverkehr in der Ostschweiz streichen. (Archivbild)
Sieben Ostschweizer Kantone wehren sich dagegen, dass der Bund und die SBB geplante Ausbauten beim Bahnverkehr in der Ostschweiz streichen. (Archivbild) Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
Bahn – Regierungsmitglieder von sieben Ostschweizer Kantonen haben sich am Montag gegen Verschiebungen oder Streichungen von Ausbauprojekten im Bahnverkehr ausgesprochen. Es gehe um Verbesserungen beim ÖV für über eine Million Menschen im östlichen Landesteil.

Konkret wehren sich die Kantone gegen die Streichung des Ausbaus des Vollknotens St. Gallen, künftiger Angebote auf den Netzen der Appenzeller Bahnen (AB) und der Rhätischen Bahn (RhB), der Einführung des Viertelstundentakts zwischen Wil und Frauenfeld sowie des Erhalts des Knotens Schaffhausen.

"Ohne Gegenwehr würde mit der Botschaft des Bundes und dem Entscheid der SBB einem Lebens- und Wirtschaftsraum mit über 1,1 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern und fast 700'000 Beschäftigten die Verbesserung des ÖV-Angebots verwehrt", kritisierten die Regierungsvertreter an einer Medienkonferenz in St. Gallen.

Keystone-SDA