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Bad Ragaz
22.11.2022

Sprengungen gehen weiter

Nach den ersten Sprengungen: Die Felswand am Guschachopf.
Nach den ersten Sprengungen: Die Felswand am Guschachopf. Bild: Gianluca Volpe
Morgen Donnerstag, 24. November, findet der zweite Teil der geplanten Sprengungen am Guschakopf statt.

Für den Schutz gegen Stein- und Blockschlaggefährdung sind in Bad Ragaz im Gebiet Guschakopf Felssicherungsmassnahmen erfolgt. Netze wurden angebracht und bauliche Massnahmen vorgenommen. Als permanente Schutzmassnahme werden unter anderem auch Felsblöcke abgetragen. «Vor zwei Wochen wurden die ersten Sprengungen durchgeführt, diese verliefen tadellos. Morgen Donnerstag, 24. November, am Vormittag folgen die nächsten kontrollierten Sprengungen», so der Regionale Führungsstab Pizol und die Gemeinde Bad Ragaz in einer gemeinsamen Medienmitteilung. Betroffen seien bei dieser zweiten Sprengung vier Objekte.

Um 9 Uhr «chlepfts»

Die Bewohnerinnen und Bewohner im betroffenen Gebiet sind über die Massnahmen persönlich informiert worden. «Da die Sprengobjekte sehr nahe an den Liegenschaften liegen, werden die Bewohnerinnen und Bewohner durch die Feuerwehr Bad Ragaz und dem regionalen Zivilschutz RZSO Sarganserland für den Zeitraum der Sprengung wiederum evakuiert», heisst es weiter. Ebenfalls wird die Sicherung/Absperrung des gesperrten Gebiets durch diese Organisationen übernommen. Die betroffenen Personen werden im Mehrzweckgebäude an der Fläscherstrasse in Bad Ragaz untergebracht.

Die Sprengungen beginnen um 9 Uhr. Ausserhalb des gesperrten Gebiets (beispielsweise vom Rathausplatz aus) können die Arbeiten gut beobachtet werden. Ein Geologe vor Ort wird Interessierte laufend über die Geschehnisse informieren. Bei der ersten Sprengung hat sich die Bevölkerung vorbildlich verhalten. Die Verantwortlichen danken deshalb in der Mitteilung «allen Beteiligten herzlich für das Verständnis und die gute Zusammenarbeit».

sardona24