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12.01.2026

Wirkung zeigen und mitgestalten

Bild: Pressebild
An der Neujahrsbegrüssung in Mols hat die Mitte Sarganserland Nationalrat Nicolò Paganini sowie Fraktionschef Boris Tschirky als Gäste begrüssen dürfen. Die Ereignisse vom Jahresanfang standen im Vordergrund.

Die Präsidentin der Mitte Sarganserland, Sandra Büsser, hiess an der Neujahrsbegrüssung die zahlreichen Mitglieder, Kantonsräte, Gemeindepräsidenten und weitere Behördenmitglieder sowie Nationalrat Nicolò Paganini und Fraktionschef Boris Tschirky im Saal des Hotels Schiffahrt in Mols willkommen. Zudem begrüsste sie die Kantonalpräsidentinnen der Jungen Mitte, Katja Gmür, sowie der Mitte Frauen, Andrea Büsser.

Beim Apéro richtete Sandra Büsser eine nachdenkliche Ansprache an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und führte eine Schweigeminute für die Opfer von Crans-Montana durch. Einfühlsam unterstützt wurden ihre Worte von der Musikerin und Sängerin Anna Warzinek aus Sargans am Piano.

Zukunft gestalten

Die Präsidentin leitete ihre Neujahrsansprache mit einem Zitat von Erich Kästner ein: «Zukunft ist nichts, was einfach passiert. Zukunft ist das, was wir daraus machen.» Das neue Jahr habe mit schrecklichen und verstörenden Ereignissen angefangen. «Die aktuellen Entwicklungen, dass sich die mächtigen Länder einfach holen, was sie wollen, stimmt mehr als nachdenklich», sagt sie weiter. «Viele Menschen werden von Zukunftssorgen geplant. Ist die Zukunft etwas, das uns einfach überrollt?» Die Präsidentin zeigte auf, dass die Zukunft gestaltet werden kann und muss. Es brauche Verantwortung statt Blockaden, Lösungen statt Parolen, Wirkung statt Verweigerung. Sie zeigte künftige Herausforderungen im Sarganserland auf und kam zum Schluss, dass die Mitte Sarganserland dabei eine gestalterische und relevante Rolle innehat. Anschliessend wünschte sie allen ein gutes, gesundes und entschlossenes neues Jahr 2026.

Nationalrat Nicolò Paganini zeigte anhand von neusten geopolitischen Beispielen die besorgniserregenden Entwicklungen in der Gesellschaft und Politik auf wie der Verlust der Wahrhaftigkeit, Übergriffigkeit und Selbsterhöhung. Es sei wichtig, dies zu erkennen und entgegenzuhalten. Für die Schweiz bedeute dies, verstärkt Prioritäten zu setzen. Strategisches Denken und Handeln werde noch wichtiger.

Mitte unterstützt Vorlagen

Kantonsrat und Fraktionschef Boris Tschirky ging unter anderem auf die drei bevorstehenden kantonalen Abstimmungsvorlagen vom 8. März (Wil West, Berufs- und Weiterbildungszentrum Rapperswil-Jona, Anschluss Witen) ein. Alle Vorlagen werden von der Mitte klar unterstützt.

Nach einem feinen Essen aus der «Schiffahrt»-Küche und den stimmigen Musikeinlagen von Anna Warzinek schloss Präsidentin Büsser den Abend mit einem Ausblick auf die überparteiliche Abstimmungsveranstaltung vom Dienstag, 3. Februar, in Sargans, welche von der Mitte Sargans organisiert wird. Die kantonale Vorlage Wil West sowie die SRG-Initiative werden unter anderem von Ständerat Beni Würth und Kantonsrat Thomas Warzinek diskutiert.

PD